Untersuchung der thermischen Eigenschaften

Das Keramik-Institut untersucht das thermische Verhalten keramischer Roh- und Werkstoffe und leitet daraus Aussagen zum Verhalten beim Brand ab. Zum einen werden dabei Untersuchungsmethoden der Thermogravimetrie / Dynamische Differenzkalorimetrie / Differenzthermoanalyse angeboten, zum anderen Dilatometrie und Erhitzungsmikroskopische Untersuchungen. Weil diese Prüfverfahren nicht nur an keramische Roh- und Werkstoffe gebunden sind, wendet sie das Keramik-Institut auf Anfrage auch gern auf andere Stoffsysteme an.


Untersuchung der thermischen Eigenschaften: Thermogravimetrie / Dynamische Differenzkalorimetrie / Differenzthermoanalyse

  • Differenzthermoanalyse / Dynamische Differenzkalorimetrie / Thermogravimetrie
    • Maximaltemperatur: 1550 °C
    • Aufheizrate: wählbar von 0,001 bis 50 K/min
    • Spülgas: wählbar (z.B. synth. Luft, Stickstoff)
    • kundenspezifische Basislinie

Untersuchung der thermischen Eigenschaften: Dilatometrie

  • Prüfkörperherstellung:
    • Gießen oder plastisches Formen; Aussägen und Schleifen aus gebrannten oder ungebrannten Körpern
  • Dilatometrische Messungen bzw. Bestimmung des Wärmeausdehnungskoeffizienten (WAK) nach DIN 51045, Teil 1-5
    • Maximaltemperatur: 1600°C
    • nach Standardparametern oder nach kundenspezifischer Aufheizung
    • Bestimmung Transformationstemperatur (Tg) und dilatometrische Erweichung in Glasuren / Engoben
    • Prüfkörperherstellung im Keramikinstitut oder beim Kunden
  • Bestimmung des Dehnungs-Schwindungs-Verlaufes nach DIN 51045, Teil 1-5, bis 1600°C
  • Dilatometrische Messung mittels Tieftemperaturdilatometer
    • Ermittlung der Feuchtedehnung (495°C)
    • Bestimmung des Wärmeausdehnungskoeffizienten -170 bis 800°C

Erhitzungsmikroskopische Untersuchungen

  • Erhitzungsmikroskopische Untersuchung nach PA 21
    • mit optischer Bildauswertungs-Software (Hesse Instruments)
    • Temperaturbereich: RT bis 1500 °C
    • Aufheizrate: 1 bis 50 K/min

Untersuchung der optischen Eigenschaften

Das Keramik-Institut bestimmt Glanz und Farbe der Oberflächen von Keramikprodukten. Weil die Untersuchungsmethoden nicht nur an solche gebunden sind, wendet sie das Keramik-Institut auf Anfrage auch gern auf andere Werkstoffoberflächen an.


Optische Untersuchungen

  • Glanzmessung an ebenen Flächen, Remissionsmessung mit 3 Winkelgradenach PA 103
  • Farbmessung  nach DIN 5033, Teil 2, 3, 8
    • Minolta Spectrophotometer CM-600d
    • L*, a*, b*-Werte (oder andere Farbsysteme)
    • optional Weißgrad (u.a. nach Berger)

Kontakt

M.Sc. Klaus Hantzsch
+49 (0)3521/463-512

Kontakt

Dipl.-Ing. (FH) Andrea Wloszczynski
+49 (0)3521/463-507

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